Ähnlichkeiten und Vergleiche sind in diesem Fall absolut unerwünscht – und auch in keinster Form gegeben. Die zeitliche Parallelität wohl nur ein blöder Zufall. Fakt ist, dass man sich am zurückliegenden Wochenende nicht nur in Wien den Kopf über eine Erhöhung der Grundsteuer zerbrach – samt vielfältigster Wortmeldungen und Begehrlichkeiten.
Im Kampf gegen die drohende Staatspleite will auch Schuldensünder Griechenland mit einer neuen Immobiliensteuer schnell an mehr Geld kommen. Aus der neuen Steuer sollen bis zum Jahresende zusätzlich rund zwei Milliarden Euro in die Staatskassen fließen.
Nach der neuen Steuer müssen die Griechen pro Quadratmeter Wohnfläche von 0,50 Euro in ärmeren Wohngebieten, bis zu zehn Euro in den vornehmsten Stadtviertel bezahlen. Im Durchschnitt seien vier Euro Abgabe pro Quadratmeter fällig. Griechische Medien schätzten, dass der Staat gut zwei Milliarden Euro jährlich kassieren wird. Die neue Steuer könne schnell erfasst werden, da Besitzer und Flächen von Wohnungen und Häusern bekannt seien.


