Während der Bestand an modernen Retailflächen im osteuropäischen Schnitt seit den neunziger Jahren um das Vierfache anstieg, hat sich die Kaufkraft im gleichen Zeitraum nur verdoppelt. Ab dem Jahr 2005 ging die Schere sogar so weit auseinander, dass man von einer Überhitzung sprechen konnte. Charakteristisch für diese Zeit war, dass sich der Fokus vom Endnutzer auf den Endinvestor verlagerte: Entwickler von Flächen machten sich nicht mehr primär Gedanken darüber, wer die langfristigen Nutzer dieser Flächen sein könnten, sondern nur mehr darüber, wer die fertigen Objekte als Endinvestor kaufen könnte. Die Folgen daraus können heute beobachtet werden: Es gibt Leerstände und damit schlecht performende Objekte, die schließlich auch für den heutigen Eigentümer ein Problem darstellen. Das geht aus einer RegioData-Analyse hervor.
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