Auch wenn Polen die Krise makroökonomisch vergleichsweise gut im Griff hat, brach die Nachfrage nach Büroflächen 2009 landesweit ein. Mit 3,0 Mio. m2 verfügt die Hauptstadt Warschau über den größten Büroflächenbestand. Selbst der größte Regionalmarkt Breslau weist mit 0,34 Mio. m2 einen deutlich geringeren Wert auf. Die schwache Nachfrage in Verbindung mit einer regen Bautätigkeit ließen die Leerstandsquoten in die Höhe schnellen – in Warschau z. B. auf 8,9 %. Besonders betroffen ist dort der regionale Bauschwerpunkt Mokotów. Vor dem Hintergrund des starken Mietanstiegs 2007, der aktuell schwachen Nachfrage und weiterer Neubauprojekte wird bis Ende 2010 noch von Mietrückgängen um zehn Prozent ausgegangen. Zuvor waren die Mieten schon um 15 % zurückgegangen. Nach Überwindung der Talsohle 2011 wird zwischen 2012 und 2014 für Warschau eine jährliche Steigerungsrate von durchschnittlich 7,3 % erwartet.
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