Allein im Jahr 2010 griechische Käufer 72 Immobilien im Wert von mehr als einer Million Pfund in London gekauft. Gesamtwert: 116 Millionen Pfund. Das Acht-Millionen-Einwohner-Volk vom Mittelmeer steht damit für 3,1 Prozent aller ausländischen Immobilienkäufe in London im vergangenen Jahr. Obwohl das Maklerbüro Knight Frank sogar davon ausgeht, dass die Griechen im vergangenen Jahr 250 Millionen Pfund in den britischen Häusermarkt gepumpt haben, kommen sie damit noch längst nicht an die Russen (429 Millionen Pfund) oder die Käufer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (320 Millionen Pfund) heran. Aber Käufer aus Deutschland, mit 80 Millionen Einwohnern zehnmal größer als Griechenland, kauften nur 50 Immobilien im Wert von mehr als einer Million Pfund im Gesamtwert von 94 Millionen Pfund. Die griechische Zentralbank geht davon aus, dass in den vergangenen beiden Jahren die Sparguthaben in griechischen Banken um 45 Milliarden Euro geschmolzen sind - mindestens ein Drittel davon soll ins Ausland gegangen sein.
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