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Passivhaustechnologien auf dem Weg zum Standardrepertoire

Freitag, 6.8.10, Immobilien Magazin

Mit der „Passivhaus der Zukunft-Akademie" nimmt eine österreichweite Initiative ihren Auftakt. Führende Bauträger werden angeregt, in Workshops wertvolle Erfahrungen bei Planung, Bau und Betrieb von hochenergieeffizienten Gebäuden weiterzugeben. 


Strengere Richtlinien im Wohnbau auf Bundes- und Landesebene zur Verringerung des CO2-Ausstoßes für Heizen und Wohnen waren der Auslöser für das Projekt „Passivhaus der Zukunft-Akademie": Zwar ist das Wissen über die Technologie von Niedrigstenergie- und Passivhäusern in der Fachwelt bekannt, aber es ist noch nicht bei allen EntscheidungsträgerInnen in der Immobilien­wirtschaft angekommen. Vielen Bauträgern fehlt die Erfahrung mit energieeffizienten Bauweisen. Die „Passivhaus der Zukunft-Akademie" soll nun Abhilfe schaffen.

 

Erfahrungsaustausch unter Bauträgern

In persönlichen Interviews mit Österreichs führenden Bauträgern (rund 27) haben die Donau-Universität Krems und ihre Projektpartner vorab das Wissen und die Erfahrungen mit energieeffizienten Wohnhäusern ermittelt. Die Ergebnisse der Interviews  bilden die Grundlage für Workshops zum Erfahrungsaustausch, die im September in Niederösterreich, Wien, Kärnten und Salzburg durchgeführt werden. Bauträgerteams mit unterschiedlichem Know-how nehmen daran teil. Ziele sind der Transfer von Wissen und die Verminderung der Hemmschwelle bei der Umsetzung von innovativen Bautechnologien. Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt ist die Realisierung von zumindest einem energieeffizienten Bauprojekt. Die Teilnahme an der Akademie ist für die Bauträger kostenlos.

 

Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes

Die TeilnehmerInnen lernen aus dem Erfahrungsaustausch mit der Kollegenschaft den sicheren Umgang mit energieeffizienten Bauweisen, bis hin zur Passivhaustechnologie. Die Ziele sind hohe Wohnbehaglichkeit mit Komfortlüftungen und sehr geringer Heizbedarf, der aus regenerativen Energieformen gedeckt werden kann - unter der Prämisse hoher BewohnerInnenzufriedenheit und geringem Betreuungsaufwand für die Hausverwaltungen. Findet dieses Know-how Eingang ins Standardrepertoire von Bauträgern, ist die Folge ein mess- und vor allem leistbarer Komfortgewinn. Damit wird CO2-neutrales, energieeffizientes, umweltfreundliches und vor allem komfortables Wohnen allen NutzerInnen zugänglich gemacht - abseits des luxuriösen Individualbaus.

 

Nähere Informationen unter http://www.donau-uni.ac.at/dbu/passivhauszukunft

 

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