Die seit 2008 anhaltende Finanzmarktkrise hat massivste Auswirkungen auf besonders auf Ungarn, Tschechien, Polen und die Slowakei gehabt. Und der Sieger bei Investoren ist: Polen. Der aktuelle Liebling erlitt gar keine Rezession, wie in nahezu jeder Marktpräsentation zu allererst betont wird; die Europameisterschaft in 2012 wird weiterhin für eine Grunddynamik der Nachfrage sorgen. In der Tat scheint es auch nach Ansicht der IVG so, dass Polen in der Krise bisher alles richtig gemacht hat. Wie sehr das ökonomische Sentiment mittlerweile meinungsbildend ist, erfährt Ungarn derzeit geradezu schmerzlich. In der öffentlichen Wahrnehmung wird der ungarische Investitionsstandort aktuell durch die Forintkrise und verstörende Bemerkungen der Politik gebeutelt. Die Analyse des ungarischen Büroimmobilienmarktes lässt indes auf eine Trendwende hoffen bei gleichwohl noch schockgefrosteter Investmentaktivität. Zwischen dem polnischen Superstar und Ungarn gesellen sich die Tschechische Republik mit Prag und die kleinere, aber strukturell gesunde slowakische Hauptstadt Bratislava. Und wenn wir in diesen Reigen der Standorte auch noch die österreichische Hauptstadt Wien aufnehmen, wird klar, welchen Weg die Investitionsgelder noch immer maßgeblich nehmen.
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