Die Kosten für die thermische Sanierung soll künftig zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt werden können, fordert nun der Haus- und Grundbesitzerverband (ÖHGB) anlässlich der Ankündigung, dass die Förderung von thermischen Sanierungsmaßnahmen auch in Zeiten des Sparpaketes weiter gehen wird.
Konkret schwebt dem ÖHG dabei eine Laufzeit über zehn Jahre vor, wo die Miete mit den anteiligen Kosten von 50 Prozent der Sanierungskosten erhöht werden soll. Dies würde, so der ÖHG, für die Mieter nur geringe Zusatzkosten bringen, die unter den jeweilig erzielten Ersparnissen für die Energiekosten liegen würden. „Die jährlich getätigten Investitionen zur Erhaltung der Gebäude liegen in Österreich zwischen drei und vier Milliarden Euro. Durch Maßnahmen im Bereich der thermischen Sanierung erhöht sich dieser Betrag in der Größenordnung von zusätzlichen 450 bis 600 Millionen Euro. Diese Kosten können nicht ausschließlich die Hauseigentümer tragen, auch wenn die öffentliche Hand bis 2014 jedes Jahr 100 Millionen Euro zur Verfügung stellt“, so ÖHGB-Geschäftsführer Friedrich Noszek.



