Asamer-Gruppe investiert in Ungarn mit Partnern bis zu 5 Milliarden Euro
Für das Casinoprojekt Eurovegas in Ungarn, direkt an der österreichischen Grenze, dürfte nun tatsächlich alle Genehmigungen vorliegen. Mit den Ausschreibungen wurde begonnen, schreibt der "Standard" heute. Die nach Eigenangaben größte Spielbank Europas solle 2012, spätestens 2013 in Betrieb gehen. In der ersten Phase sollen 265 Millionen Euro investiert werden, langfristig wurden Investitionen von bis zu fünf Milliarden Euro angekündigt.
Initiatoren sind unter anderem die heimische Asamer-Gruppe, der Immobilienentwickler Alfred Supersberger, das Planungs- und Architektenbüro Kaufmann & Kubinszky und der auf weltweite Casinoprojekte spezialisierte Berater Larry Lewin. Auch die Hard-Rock-Gruppe ist an Eurovegas beteiligt und soll das mitgebaute Hotel betreiben. Die Gruppe gehört dem Indianerstamm Semiola aus Florida.
Die fünf Lizenzen gestehen Eurovegas laut "Standard" eine unbegrenzte Anzahl von Automaten und Spieltischen zu. Im Endausbau will die Gruppe 200 Spieltische für Roulette oder Blackjack sowie 3.000 Automaten betreiben. In der ersten Phase sind 100 Spieltische und 1.500 Automaten, ein Pokerraum und Bereiche für Sportwetten geplant. Dazu kommt ein Vierstern-Hotel mit 316 Zimmern und ein Wellness-Bereich.


