Der Nachklang der Finanzkrise nach der großen Rezession hallt noch immer nach. Im Real-Estate-Private-Equity-Bereich (also im Bereich der nicht börsennotierten Immobilienunternehmen und -fonds) wird der Deleveraging-Prozess (also die Rückführung von Fremdfinanzierung) noch einige Zeit brauchen.
Im börsennotierten Sektor vollzog sich dieser Prozess brutal und schnell. REITs mussten neue Aktien trotz eines großen Verwässerungseffekts ausgeben, um Fremdkapital zurückzuzahlen.
Im Sprachgebrauch der Private-Equity-Welt waren dies Zweitplatzierungen. Dies ist gleichbedeutend mit einer Reihe abrupter Abschreibungen auf ein Niveau, das niedrig genug war, um Kapital anzuziehen, eine Neuausstattung mit Eigenkapital und einen Abbau der Fremdkapitalanteile zu ermöglichen. Ein ähnlicher Prozess wird sich - mit einer beträchtlichen zeitlichen Verzögerung - in den kommenden Jahren im Private-Equity-Bereich vollziehen.



