Das Fehlen eines großen, dynamischen, mit Nachbarländern vergleichbaren Sektors börsennotierter Immobilienunternehmen in Deutschland hat in Folge begrenzter Immobilienanlagealternativen die langfristige Rendite anscheinend geschmälert, wie eine von der European Public Real Estate Association (EPRA) in Auftrag gegebene Studie ergab. In der EPRA-Studie wird der Total Investment Return von offenen Immobilienfonds, der dominierenden Immobilienanlageform in Deutschland, mit der Performance von Immobilienaktien in einem Zeitraum von rund 20 Jahren seit 1989 verglichen. Aus der Studie geht hervor, dass der durchschnittliche jährliche Return des EPRA/NAREIT Eurozone Total Return Index seit 1989 7,2 % gegenüber 5,0 % bei offenen Fonds betrug. Zudem sind mit den Fonds hohe vielschichtige Kosten verbunden, darunter Ausgabeaufschläge sowie Fonds- und Transaktionsgebühren, während bei börsennotierten Papieren nur geringe Kosten anfallen.
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