Das IBA-Dock ist Deutschlands größtes schwimmendes Ausstellungs- und Büro-Gebäude und neuer Sitz der Internationalen Bauausstellung (IBA). Auf einem rund 50 Meter langen und 26 Meter breiten Ponton im Hafen von Hamburg wurde eine modulare Stahlkonstruktion erbaut, die man beim Passieren von Brücken stückweise abnehmen kann.
Zusätzlich zur hochwertig gedämmten Gebäudehülle nutzt das IBA-Dock Sonne und Elbe nutzen, um sich selbst mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Heiz- und Kühldeckenelemente, die im gesamten Gebäude installiert werden, sorgen für optimales Raumklima, in kalten wie in warmen Monaten. Solarthermiekollektoren auf dem Dach unterstützen eine Sole/Wasser-Wärmepumpe bei der Beheizung des Gebäudes. Die Energieeinsparung gegenüber konventioneller Technik wie Gas- und Ölheizungen beträgt ca. 85 %. Um eine CO2-Neutralität zu gewährleisten, wurde zusätzlich eine 14,4 kWp Photovoltaikanlage installiert. Deren Größe wurde so ausgelegt, dass die jährliche Solarstromproduktion genau dem Stromverbrauch der Heizungsanlage entspricht. Das IBA DOCK ist somit ein Nullheizenergiegebäude. Die Nutzung von Ökostrom für alle elektrischen Verbraucher im Gebäude unterstreicht das gesteckte Ziel der IBA. Damit dem interessierten Besucher der IBA die Richtung weisende Energieversorgung deutlich gemacht werden kann, wird der Technikraum begehbar gemacht – er ist somit ein fester Bestandteil der Bauausstellung.
Bild: © IBA Hamburg



