Das Immobilien-Aktiengesellschaften aktuell kein Kapital über Kapitalerhöhungen, also die Ausgabe junger Aktien generieren können ist bekannt. Dass sich immer mehr Unternehmen daher Geld gerne über den Weg einer Ausgabe von Anleihen aufnehmen, ist auch nicht unbedingt neu. Aber die aktuell geplante Anleiheemission ist jedenfalls vom Volumen her durchaus beachtlich: Bis zu 100 Millionen Euro will sich die UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft auf diesem Weg an frischem Kapital ins Haus holen. Konkret beabsichtigt das Unternehmen (übrigens die mit Abstand älteste Immobiliengesellschaft Österreichs), eine Anleihe mit einem Volumen von 75 Millionen Euro mit Aufstockungsmöglichkeit auf bis zu 100 Millionen Euro zu emittieren. Die Anleihe wird voraussichtlich mit einer Laufzeit von 5 Jahren ausgestattet sein und soll sowohl an private Investoren in Österreich, Deutschland und Luxemburg als auch institutionelle Investoren gerichtet werden. Als Joint-Lead Manager wurden die BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft, die Raiffeisen Bank International AG und die UniCredit Bank Austria AG mandatiert. Eine Börsezulassung im geregelten Freiverkehr der Wiener Börse wird nach Unternehmensangaben angestrebt.
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