Die Nachfrage nach Immobilien zur Altersvorsorge steigt in Leipzig an: 609 Kaufverträge für Wohn- und Geschäftshäuser wurden 2010 in der Messestadt gezählt. Dies entspricht einem Plus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Umsatzvolumen erhöhte sich um 13 Prozent auf 221 Millionen Euro. Der durchschnittliche Verkaufswert lag bei 360.000 Euro. Dies geht aus dem aktuellen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Leipzig 2011/2012“ von Engel & Völkers Commercial hervor. Die Preise für Anlageimmobilien sind in den sehr guten und guten Lagen deutlich gestiegen. Auch in den mittleren Lagen hat die wachsende Nachfrage zu einer Verteuerung der Objekte geführt. Insgesamt hat sich die Nachfrage in Leipzig aber weiter verstärkt. Der Angebotsmangel ist in den guten und mittleren Lagen noch nicht so ausgeprägt wie in vergleichbaren anderen Städten, hier ist jedoch der Blick in die Mikrolage entscheidend. Allerdings müssten die Verkäufer in diesen Fällen deutliche Preisabschläge hinnehmen. Weiterhin bevorzugten die Anleger in Leipzig qualitativ hochwertige und nachhaltig vermietbare Immobilien.
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